Daniel Kleditzsch

Gesellschafter und Geschäftsführer der JOLECO GmbH

Daniel Kleditzsch

Ausbildung & Studium:

  • Master of Business Administration (MBA)
  • Systemischer Business Coach
  • Dipl. Betriebswirt (FH)

Praktische Erfahrungen

  • Geschäftsführer JOLECO GmbH
  • Digitales Lernen in Unternehmen einführen und begleiten
  • Einführung von agilen Methoden für lernende Organisationen
  • Leitung von Workshops und Seminarveranstaltungen

Kontaktdaten

4 Fragen an Daniel Kleditzsch

Daniel, was sind Deine Aufgaben bei JOLECO?

Unsere Arbeit steht unter dem Motto Lernkultur ist Versänderungskultur! In diesem Kontext berate ich das Management unserer Kunden rund um das agile und digitale Lernen im Unternehmen. Beispielsweise begleite bzw. leite ich als Projektleiter die Einführung von digitalem Lernen. Dabei spielt die Moderation von Veränderungsprozessen mit allen Beteiligten wie Führungskräfte, MitarbeiterInnen oder den MitarbeitervertreterInnen eine wichtige Rolle.

Anlass für die Beschäftigung unserer Kunden mit agilem und digitalem Lernen waren bisher die Veränderungsbedarfe aufgrund der digitalen Transformation. Der Veränderungsdruck wurde außerdem durch einen teilweisen signifikanten Fachkräftemangel verschärft.

Die aktuelle Corona Pandemie beschleunigt nun zusätzlich den Bedarf an einem kollaborativen Arbeiten und Lernen. Da fallen gerade viele verschiedene Fragestellungen an, die im Interesse aller klug und sinnvoll beantwortet werden müssen. Aktionismus kann auch hier dazu führen, dass ungeeignete Wege eingeschlagen und nicht notwendige Kosten verursacht werden. Das kann Aspekte von A wie die Auswahl von digitalen Tools über D wie Datenschutz und Datensicherheit bis hin zu Z wie Zugang im Sinne ganzpraktischer, aber auch organisatorischer Regelungen bedeuten.

Bei JOLECO kümmere mich neben dieser Managementberatung um die kaufmännischen Prozesse und trage als Geschäftsführer die Verantwortung für die Gesellschaft. Mit meiner Frau Barbara teile ich mir die Geschäftsleitung unseres gemeinsamen Unternehmens.

Was verbindest Du mit lebenslangem Lernen?

Ich verbinde damit, immer wieder Neues zu entdecken. Das können z.B. neue Informationen, Erkenntnisse oder Herangehensweisen sein, die ich dann in meine Arbeit und in unser Unternehmen einbringen kann. Lebenslanges Lernen bedeutet für mich innovativ und veränderungsbereit bzw. -fähig zu sein, um bei Bedarf neue Wege zu gehen.

Lebenslanges Lernen beinhaltet für mich außerdem, im Austausch mit meinen Mitmenschen zu sein und an den gesellschaftlichen Entwicklungen teilzuhaben. In diesem Zusammenhang bin ich davon überzeugt, dass Lebenslanges Lernen die Selbstbestimmung und Selbststeuerung von allen Menschen sehr positiv fördern kann.

Was bedeutet für Dich „Lernkultur“ im Unternehmen?

Eine Lernkultur ist für mich eine wesentliche Grundvoraussetzung, um als Unternehmen langfristig erfolgreich zu sein. Lernkultur stellt für mich deshalb ein Mindset bzw. eine persönliche Haltung dar. Auf dieser Grundlage werden Anpassungen, Fortschritte und Veränderungen möglich.

Lernkultur bedeutet für mich außerdem, dass arbeiten und lernen miteinander verschmelzen. Sie sind nach meiner Sicht also zwei Seiten einer Medaille. Sie greifen unmittelbar ineinander und bedingen sich gegenseitig. Die bewusste Reflexion gemachter Erfahrungen führt dazu, dass das Unternehmen bildlich gesprochen einen Schritt weiter ist.

In diesem Sinne ist für mich die Lernkultur auch ein Managementkonzept, was aus gezieltem Ausführen, wie. z.B. Testen, Beobachten, Evaluieren & Reflektieren und Anpassen besteht.

Hast Du ein persönliches Motto für Dich?

Ja, das habe ich und dabei beziehe ich mich auf B.K.S. Iyengar: Wie kann ich über das, was ich gestern gemacht habe, hinausgehen? Wo und wie kann ich etwas verbessern?

 

Mehr über Daniel und seine beruflichen Erfahrungen finden Sie in seinem LinkedIn– und XING-Profil